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Die modernen Magnetresonanz (MR)-Verfahren gewinnen bei der Erforschung des menschlichen Gehirns sowohl hinsichtlich der neurowissenschaftlichen Grundlagen- als auch der klinischen Forschung zunehmend an Bedeutung. Um eine schnelle Umsetzung technischer Fortschritte zu gewährleisten und Ergebnisse der MR-Grundlagenforschung zeitnah in die klinische Praxis zu bringen, wurde als gemeinsames Projekt des Bereichs Humanmedizin der Georg-August-Universität Göttingen (BHG) und des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (MPIbpC), Göttingen, die Etablierung der eigenständigen Forschungsgruppe „MR-Forschung in der Neurologie und Psychiatrie“ initiiert. Die Umsetzung des Projektes Anfang 2004 wurde durch die finanzielle Unterstützung des Landes Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und Ressourcen des BHG und MPIbpC ermöglicht.
Der Forschungsgruppe steht ein 3 Tesla MR-Tomograf zur Verfügung. Das angewendete Methodenspektrum umfasst unter anderem Verfahren zur strukturellen MR-Tomografie (MRT), MR-Angiografie (MRA), quantitativen MR-Spektroskopie (MRS), diffusionsgewichteten und Diffusionstensor-Bildgebung (DWI/DTI) und funktionellen MRT (fMRT). Die wissenschaftliche Arbeit der Forschungsgruppe wird von einem Nutzerausschuss begleitet, dem jeweils drei Vertreter des BHG und der Max-Planck-Institute für biophysikalische Chemie und experimentelle Medizin in Göttingen angehören.
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AKTUELLES
Anträge für Kooperationsprojekte können jederzeit eingereicht werden.
Die Begutachtung eingereichter Projektanträge durch den Nutzerausschuss erfolgt alle 6 Wochen.
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